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Chronik

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Euskirchen, Löschgruppe WisskirchenGründung unserer Freiwilligen FeuerwehrAnfang des 20. Jahrhunderts kannte man in unserer Gemeinde keine Feuerbekämpfung durch eine organisierte Feuerwehr. Erst auf Veranlassung des damaligen Amtsbürgermeisters Meul wurde im Stammlokal der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppe Wisskirchen, Lapiere, früher Klein-Küpper und Eversheim, die Freiwillige Feuerwehr Wisskirchen gegründet. Als 1. Brandmeister bzw. Feuerwehrhauptmann (damalige Dienstgradbezeichnung) amtierte der Gemeindebürgermeister Anton Eversheim. Das Feuerwehrmitglied Josef Strick wurde zum Schriftführer und Kassierer in einer Person gewählt. Die freiwillige Feuerwehr zählte zur Gründungszeit 36 Mann. Sie alle schworen den Eid, Mensch und Tier vor der Urgewalt des Feuers zu schützen. Zum Obersteiger wurde damals Johann Schanz ernannt, der auch die Ausbildung seiner Feuerwehrkameraden in Händen hatte, die planmäßig vor sich ging. Die damalige Handdruckspritze war der Stolz der Feuerwehrmänner.Den ersten Großbrand erlebte die Freiwillige Feuerwehr 1910 an der Mühle in Euenheim. Hier wurde unsere Wehr auf die erste harte Probe gestellt. Doch sollte es nicht der letzte Einsatz sein; denn wir wissen heute, daß die Zukunft noch viele Großbrände in unserer Gemeinde und in der näheren Umgebung brachte.Eine wichtige Person in der damaligen Zeit war der Hornist. Der erste Hornist der Freiwilligen Feuerwehr Wisskirchen war Peter Reibold. Er hatte die Aufgabe, mit seinem Horn durch die Straßen zu eilen, um die Wehrmänner bei einem erforderlichen Einsatz zusammenzurufen. Da der Feuerwehrmann Peter Reibold nebenberuflich die Tätigkeit eines Friseurs ausübte, war es des Öfteren keine Seltenheit, daß seine Kunden auch schon mal halb frisiert einige Stunden auf ihn warten mußten, bis er bei einer Brandgefahr seine Feuerwehrkameraden alarmiert hatte. Bei einem nächtlichen Brand in Euenheim raste dieser Hornist nur im Nachthemd über Wisskirchen´s Straßen, so daß der Erfolg nicht ausblieb. Wisskirchen war vor der Wehr von Euenheim am Brandherd.Durch die Mobilmachung des ersten Weltkrieges erlahmte der regelmäßige Dienst in unserer Feuerwehr und kam ganz zum Erliegen. Erst nach 1918 begann der Wiederaufbau. Schon bald versahen die Feuerwehrmänner ihren Dienst in gewohnter Weise. Die Gemeinde förderte die Feuerwehr nach besten Kräften in ihrem schwierigen Anfang und stellte sogar 1924 ein Neuerbautes Gerätehaus zur Verfügung.Im Jahre 1925 hatte unsere Feuerwehr einen Fabrik-Großbrand zu löschen. In dem jetzigen Gelände der Firma Maschinenbau Böcker war zu der damaligen Zeit eine Spinnerei und Weberei untergebracht, in deren Gemäuer der Großband ausgebrochen war. Selbst die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Euskirchen war mit ihrer Dampfspritze bei diesem Brand im Einsatz.Schon im Jahre 1927 stellte die Gemeinde Wisskirchen unserer Feuerwehr eine Motorspritze zur Verfügung. Es sollte sich auch erweisen, daß die Motorspritze dringend erforderlich war; denn im Jahre 1929 begann für unsere Feuerwehr eine Brandperiode, die über 5 Wochen andauerte. Regelmäßig am Samstagabend waren einer bis mehrere Brände fällig. Unsere Feuerwehr stand in der Folgezeit um die gewohnte Zeit in Alarmbereitschaft. Bei all diesen Bränden war vermutlich Brandstiftung die Ursache. Noch im gleichen Jahr wurde aus Spenden der Dorfbewohner eine Alarmsirene angeschafft, so daß in Zukunft ein schneller Einsatz gewährleistet war.Bis zum Jahre 1934 lag die Führung der Freiwilligen Feuerwehr in den Händen des Feuerwehrhauptmannes Anton Eversheim, der die Führung ab diesem Zeitpunkt an den Brandmeister Peter Schanz abtrat. Brandmeister Schanz sorgte auch schnell für eine Vollmotorisierung unserer Feuerwehr. Ein gebrauchtes Fahrzeug Marke Buick wurde mit verhältnismäßig wenig Mittel in ein Feuerwehrmannschaftsfahrzeug umgebaut. Dieses Fahrzeug hat unserer Wehr in den kommenden Jahren und vor allen Dingen im 2. Weltkrieg wertvolle Dinge geleistet.Der 2. Weltkrieg war es auch, der wiederum eine unfreiwillige Unterbrechung unserer Gemeinschaft heraufbeschwor. Viele Feuerwehrkameraden wurde zu den Waffen gerufen, so daß der regelmäßige Feuerwehrdienst wieder erlahmte. Brandmeister Peter Schanz, inzwischen zum Hauptbrandmeister ernannt, wurde noch 1939 zum Amtsbrandmeister bestellt, so daß der Oberbrandmeister Heinrich Schwesinger die Führung der Feuerwehr übernehmen konnte. Unter der Leitung von Hauptbrandmeister Schanz und Oberbrandmeister Schwesinger erreichte die Freiwillige Feuerwehr im 2. Weltkrieg mit ihren Leistungen den Höhepunkt. Durch Brandeinsätze im Rahmen der Einsatzbereitschaft Euskirchen konnte die Freiwillige Feuerwehr Wisskirchen durch aufopferungsvolle Arbeit so manches Mal die Einwohner unserer Gemeinde und der näheren Umgebung vor folgenschweren Katastrophen bewahren, wobei sie höchstes Lob und Anerkennung fand. Die Brandeinsätze während des 2. Weltkrieges in Aachen, Köln sowie auf dem Truppenübungsplatz Elsenborn durch unsere Wehr sind besonders zu erwähnen, da diese unter größter Lebensgefahr des öfteren im Bombenhagel durchgeführt worden sind. Bei diesen Einsätzen haben sich besonders der stellvertretende Brandmeister Hubert Wachendorf, die Fahrer des Mannschaftsfahrzeuges Johann Dahlem und Johann Klein sowie die Machinisten Kaspar Krumbein und Adolf Küpper verdient gemacht. Mit von der Partie bei diesen gefährlichen Brandeinsätzen waren die Feuerwehrmänner Karl Esser, Johann Heinen und Hubert Sievernich, für deren aufopfernde Tätigkeit der ehemalige Brandmeister lobende Wort hatte.Der 2. Weltkrieg war vorüber. Jedoch das Leid und die Not dieses schrecklichen Krieges konnte man so schnell nicht vergessen. Jedoch das Leben ging weiter. Wiederaufbauwille beseelte uns alle. Der alte Kameradschaftsgeist brachte auch die Männer unserer Feuerwehr wieder schnell zusammen. Da wir außer unserer TS 6 alle Habseligkeiten verloren hatten, war es der innigste Wunsch des Oberbrandmeisters Heinrich Schwesinger an die Feuerwehrkameraden, in kameradschaftlicher Verbundenheit und treuer Pflichterfüllung ab sofort dem Wohle unserer Gemeinde zu dienen. Nach und nach wurde uns von der Gemeinde das erforderliche Material zur Verfügung gestellt, so daß die Feuerwehr Wißkirchen wiederum voll einsatzfähig wurde. In der Folgezeit kam es des Öfteren zu Brandeinsätzen. Auch bei Unglücksfällen jeglicher Art half die Feuerwehr, wo Not am Mann war. Den Höhepunkt der Nachkriegszeit bildete unser 50-jähriges Bestehen im Jahre 1956. Dieses goldene Jubelfest wurde in Verbindung mit dem Kreisfeuerwehrtag 1956 in würdiger Weise begangen.Die kommenden Jahre waren dem weiteren Aufbau gewidmet. Neue Mitglieder traten der Freiwilligen Feuerwehr bei. Das Ziel des Oberbrandmeisters Schwesingers sowie seines Stellvertreters Werner Schmitz war es, eine Tragspritze (TS 8) sowie einen Feuerwehrwagen (TSF) für unsere Wehr anzuschaffen. Nachdem der Brandmeister Werner Schmitz zum offiziellen Leiter der Freiwilligen Feuerwehr ernannt war, gab es für Ihn nur einen Wunsch, die Anschaffung des TS 8 und des TSF zu verwirklichen. Bei den Brandeinsätzen im Jahre 1957 (Scheune Peter Strick) und 1958 (Scheune und Stallungen Anton Strick) zeigte sich schon bald, dass unsere TS 6 veraltert und den Ansprüchen nicht mehr gewachsen war. Dank der schnellen Nachbarhilfe der Feuerwehren Euskirchen, Satzvey, Billig und Obergartzem gelang es, diese Brände schnell einzudämmen. Bereits ein halbes Jahr später stellte die Gemeinde Wisskirchen uns eine TS 8 sowie ein gut erhaltenes TSF (Vorführwagen) zur Verfügung. Am 01. Mai 1959 war die Einweihung dieser Geräte. Seit dieser Zeit waren wir 100%-ig in der Lage, den Feuerschutz der Gemeinde Wisskirchen zu übernehmen. Noch zu erwähnen sind die Brandeinsätze an der Feldscheune Willi Heeg und Karl Esser, sowie an den Stallungen des Gutes Franz Keutmann, Burg Veynau. Bei allen Einsätzen gaben unsere Wehrkameraden ihr Bestes und sorgten für schnelle Hilfe.Im Jahre 1961 legte Brandmeister Werner Schmitz aus gesundheitlichen Gründen das Amt des Ortsbrandmeister nieder. Für seine Verdienste um das Wohlergehen unserer Feuerwehr wurde Werner Schmitz zum Ehren-Brandmeister ernannt. Noch im gleichen Jahre besuchte der Oberfeuerwehrmann Helmut Falkenberg die Feuerwehrschule in Münster und nahm an einem Brandmeisterlehrgang teil, den er mit Erfolg absolvierte. Er wurde noch im gleichen Jahr zum Ortsbrandmeister ernannt. Zu seinem Stellvertreter wurde der Unterbrandmeister Josef Loosen von den Feuerwehrkameraden gewählt. Den Posten des stellvertretenden Brandmeisters hatte Josef Loosen 14 Jahre zur vollsten Zufriedenheit aller Feuerwehrkameraden ausgeübt und aus gesundheitlichen Gründen in der Jahreshauptversammlung 1976 zur Verfügung gestellt. Zum neuen Stellvertreter von Helmut Falkenberg wurde der Unterbrandmeister Johann Keller. Als Maschinisten standen unserer Feuerwehr viele Jahre die Unterbrandmeister Günter Krause und Hubert Dahlem zur Verfügung. Hubert Dahlem war zugleich Zeugwart und übte diese Tätigkeit zusammen mit dem langjährigen Zeugwart, dem Unterbrandmeister Johann Krumbein, aus. Als Kraftfahrer wurden Hubert Dahlem sowie der Oberfeuerwehrmann Wilfried Schmidt benannt. Außerdem standen einige Fahrer in Reserve.Unser Jubelfest „60 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wisskirchen“ am 10. und 11. Juli 1965, verbunden mit der Enthüllung und Weihe unserer neuen Standarte, war wiederum ein Höhepunkt in der Nachkriegsgeschichte unserer Feuerwehr. Dieses Fest war ein voller Erfolg für unsere Wehr.Im Jahre 1966 hatte unsere Feuerwehr mehrere Einsätze zu verzeichnen. Erwähnenswert ist der Brandeinsatz an der Feldscheune Willi und Theo Schmitz am 03. März sowie etliche Hochwassereinsätze in unserer Gemeinde.Die Jahre 1966 – 1969 verliefen für unsere Feuerwehr ohne größere Brandeinsätze. Jedoch waren in allen Jahren mehrere Hochwassereinsätze erforderlich geworden. Der letzte Amtsfeuerwehrtag der Feuerwehren des Amtes Satzvey wurde am 17. und 18. Mai 1969 in Enzen anlässlich des 90-jährigen Jubiläums gefeiert. Für unsere Feuerwehrkameraden war es ein Abschied von den Feuerwehrkameraden des Amtes Satzvey, da aufgrund der Gemeindeneuordnung ab 01.07.1969 unsere Feuerwehr in die Feuerwehr der Stadt Euskirchen eingegliedert wurde. Die Gemeinde Wisskirchen war ab diesem Zeitpunkt ein Ortsteil der Stadt Euskirchen. Unsere Feuerwehr hatte ab sofort die Bezeichnung: “Freiwillige Feuerwehr Euskirchen, Löschgruppe Wisskirchen.“ Helmut Falkenberg trug nicht mehr die Bezeichnung „Ortsbrandmeister“, sondern war ab sofort der Löschgruppenführer. Der Hauptbrandmeister Jakob Jordan wurde von den einzelnen Löschgruppen zum Stadtbrandmeister gewählt. Unsere Löschgruppe war im Löschzug II der Stadt Euskirchen integriert. Brandmeister Willi Koll war ab sofort Löschzugführer des genannten Löschzuges. Obwohl unsere Feuerwehrkameraden der Gemeindeneuordnung mit der Eingliederung in die Feuerwehr der Stadt Euskirchen skeptisch gegenüber gestanden haben, können wir heute nach fast 52-jähriger Zugehörigkeit bestätigen, dass der Zusammenschluss zu einer einmalig guten Zusammenarbeit und einer herzlichen Kamerad- und Freundschaft geführt hat. Ab dem Jahre 1970 wurden die ersten gemeinsamen Übungen des Löschzuges II unter Beteiligung der Löschgruppe Euenheim, der Löschgruppe Euskirchen Zentrum II sowie unserer Löschgruppe durchgeführt. Dieser Löschzug konnte alsbald seine Schlagkraft durch eine Schauübung demonstrieren. Die Freiwillige Feuerwehr verfügte über 5 Löschzüge aus 19 Löschgruppen der Ortsteile sowie 2 Löschgruppen Euskirchen Zentrum I und II. Chef der Freiwilligen Feuerwehr war Herr Stadtdirektor Dr. Heinrich Blaß.Im Herbst des Jahres 1972 stellte uns die Stadt Euskirchen ein LF 8, und zwar ein Löschgruppenfahrzeug für eine Löschgruppe 1 + 8 Mann Besatzung zur Verfügung. Bei dem LF 8 handelte es sich um ein Fahrzeug, welches in einem einwandfreien Zustand war und uns lange gute Dienste geleistet hat.Ansonsten muss einmal erwähnt werden, dass unsere Löschgruppe nicht nur die Aufgaben einer Feuerwehr in unserem Ortsteil wahrgenommen hat, sondern dass sie das gesellschaftliche Leben in Wisskirchen mitgetragen und mitgeprägt hat. Zu den jährlichen Höhepunkten zählten das Sommerfest, das „Ühle-Köppe“ mit „Ühleball“ am Kirmessonntag sowie der Kameradschaftsabend.Unser Jubelfest „65 Jahre Freiwillige Feuerwehr“ am 01. und 02. September 1973, allerdings mit 2 Jahren Verspätung, haben wir auch nicht aus unserer Erinnerung verloren. Obwohl dieses Jubiläum in einem kleinen Rahmen gefeiert wurde, war es ein herrliches Fest. Der erste Tag war auf dem Sportplatzgelände mit einer großen Feuerwehrgeräteausstellung, mit Kaffee und Kuchen sowie einem Bierstand (Bierpreis DM 0,30/Glas, Kornpreis DM 0,20/Glas) und Tanz im Freien. Der Festsonntag wurde mit einem feierlichen Gottesdienst, der Ehrung am Kriegerdenkmal sowie einem zünftigen Frühschoppen mit zackiger Marschmusik im Stammlokal Lapiere fortgesetzt. In der Chronik ist nachzulesen, dass eine lecker zubereitete Erbsensuppe beim Mittagsschmaus reißenden Absatz gefunden habe. Dieses Jubelfest hatte erst in den späten Nachmittagsstunden seinen Ausklang gefunden.In den nächsten 10 Jahren wurde unsere Löschgruppe von großen Brand- und Katastropheneinsätzen verschont geblieben. Es kam in dieser Zeit zu kleineren Brand- und Hochwassereinsätzen, die jedoch stets durch unsere Löschgruppe bewältigt werden konnten. Eine größere Brandgefahr bestand am 14.01.1980, mittags gegen 13:00 Uhr, als die Stallungen des ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes Willi Heeg in hellen Flammen standen. Dank des schnellen Einsatzes unserer Löschgruppe und es Löschzuges Euskirchen Zentrum war es nicht zu einem Großbrand gekommen. Der Dachstuhl der Stallungen war allerdings vernichtet; jedoch konnten die angrenzenden Gebäude vor den Flammen geschützt werden.In der Zeit vom 28. und 31. Mai 1981 wurde dann, verbunden mit dem Stadtfeuerwehrtag, das 75-jährige Bestehen unserer Löschgruppe gefeiert. Leider ist über die Bierpreise aus diesem Jahr nichts überliefert.1983 wurde dann unser LF8 aus dem Jahre 1972 gegen ein TLF8/18 eingetauscht. Dieses Fahrzeug kostete damals DM 130.000,00.Ebenfalls im Jahre 1983 wurde Helmut Falkenberg nach rund 22 Jahren an der Spitze der Löschgruppe in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger als Löschgruppenführer wurde Johann Keller. Im Jahre 1987 begannen die Planungen für den Neubau unseres Gerätehauses. Nachdem die zunächst von der Stadt Euskirchen favorisierte Lösung eines Zusammenschlusses der Löschgruppen Euenheim und Wisskirchen keine Zustimmung bei den Beteiligten fand, begann unsere Löschgruppe im Jahr 1989 mit dem Bau unseres Gerätehauses.Nach siebenjähriger Amtszeit legte auch Johann Keller sein Amt als Löschgruppenführer aus Altersgründen nieder. So übernahm Wilfried Schmidt in der Jahreshauptversammlung 1990 die Führung der Löschgruppe.1991 mussten die Verantwortlichen der Stadt Euskirchen dem Druck des neuen Gruppenführers nachgeben und den desolaten zustand unseres GW einsehen, so das noch im selben Jahr der VRW, welcher noch heute treue Dienste leistet, beschafft wurde.Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde unser neues Gerätehaus – mit etwas Verspätung – im Jahre 1992 eingeweiht.Der Bau wurde vollständig in Eigenleistung abgewickelt. Dies war vor allem dem unermüdlichen Einsatz unserer Altersabteilung zu verdanken.Im Jahr 1995 wurde dann die Jugendfeuerwehr ins leben gerufen. Auf Anhieb fanden sich 7 Jugendliche aus unserem Dorf zusammen und wurden auf ihren späteren Dienst in der aktiven Feuerwehr vorbereitet. Heute bildete sich zum Größten Teil der Vorstand der Löschgruppe aus diesen „Jugendlichen der ersten Stunde“.1996 blickte unser TLF 8/18 auf 23 Jahre Dienstzeit zurück, welche eindeutige Spuren hinterlassen hatten. So wurde auch dieses Fahrzeug gegen ein neueres und moderneres TLF 16/25 ersetzt.Am 14.02.2004 legte Wilfried Schmidt aus beruflichen Gründen sein Amt nieder.Mit ihm trat der gesamte Vorstand der Löschgruppe zurück und musste daher neu gebildet werden. Jochen Dahlem wurde zum Löschgruppenführer bestellt. Markus Burg und Alexander Krüger wurden als Stellvertreter gewählt. Im Jahre 2008 legte Jochen Dahlem aus beruflichen Gründen sein Amt nieder. Sein Stellvertreter, Alexander Krüger, legte sein Amt ebenfalls aufgrund seines Umzuges in eine anderes Stadtgebiet nieder. Als neuer Löschgruppenführer wurde Markus Burg gewählt. Als Stellvertreter wurdenJochen Dahlem und Wilfried Schmidt gewählt. Aus einsatztaktischen Gründen wurden im gleichen Jahr die Feuerwehren Euenheim undWisskirchen zu einer Alarmierungseinheit zusammengelegt. Im Jahre 2011 sind die Löschgruppen Euenheim und Wisskirchen zusammen erstmalszu über 50 Einsätzen alarmiert worden. Im Februar 2012 wurde der VRW durch ein neues Modell der Firma Ziegler (ZFT in Mühlau ) nach 21 Dienstjahren ersetzt. Der alte VRW leistet weiterhin seinen Dienst als Gerätewagen bei den hauptamtlichen Kameraden der Feuerwache der Kreisstadt Euskirchen. Der neue VRW wurden von den Kameradinnen u. Kameraden der Löschgruppe eigenständig entworfen. Dazu gehörte die gesamte Planung der Aufbautenund der Hochdrucklöschanlange. Am 01.10.2012 übernahm Markus Burg zusätzlich das Amt des Zugführers des Löschzuges 2 der Stadt Euskirchen. Im Dezember 2014 wurde wieder eine neue Jugendfeuerwehrgruppe ins Leben gerufen.Die Führung der Jugendfeuerwehr wurde von Anja Schröder übernommen. Unterstützt wurde Sie durch Susanne Schröder, Anne Heck, Andreas Nießen und Tim Ruskowski .Am Ende seiner Amtszeit im Oktober 2015 übergab Markus Burg die Löschgruppenführung an Andreas Nießen. Er stellte sich zusammen mit Wilfried Schmidt als Stellvertreter zur Verfügung.



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